Persönliches

12von12 im Juli #workingmom

14. Juli 2016

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Nach einer kurzen, ungeplanten Blogpause melde ich mit einem 12von12 Beitrag wieder. Aus Gründen. Ich wollte die monatliche Aktion von Draußen nur Kännchen nutzen, dich in meinen neuen Alltag als Working Mom mitzunehmen.

Die dritte Woche bin ich nun schon wieder in meiner alten Firma tätig, habe aber eine neue Tätigkeit inne und muss ein bisschen Neues dazu lernen. Gar nicht so leicht, wenn man nur 12 Stunden pro Woche in der Arbeit verbringt. Mir ist wichtig, dass sich für mein Kind nichts ändert. Er weiterhin daheim Mittagsschlaf machen kann und nur wenige Stunden (4) am Tag fremdbetreut wird. Darum habe ich die Arbeit hinten angestellt und die geringste mögliche Stundenanzahl gewählt. So kommt ein bisschen Geld ins Haus, das Kind hat trotzdem ganz viel Zeit mit mir und ich bin um ein paar sozial Kontakte am Tag reicher und darf mich über Sachen unterhalten, die nichts mit Kindern zu tun haben. Eine Erholung, ich sag es dir! Ein bisschen Pause vom Mamasein tut doch ganz gut. 

Mein Alltag als Working Mom – 12von12 

Dann mal los. So sieht übrigens wirklich fast jeder Wochentag aus mit wechselndem Programm am Nachmittag (manchmal Playdates, manchmal putzen, manchmal einkaufen, manchmal nur daheim abhängen). Nur Mittwoch ist anders, da habe ich frei und komm zu Dingen, für die sonst nie Zeit ist. 

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1) 7 Uhr morgens, es ist Tagwache und die erste Handlung des Tages: Katze füttern bevor sie noch das ganze Haus zusammenbrüllt.12von12 Juli

2) Ich esse eigentlich im Büro Frühstück, aber kalten Toast mit brauner Avocado finde ich nicht so prickelnd und darum esse ich in aller Schnelle daheim.

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3) Das Kind habe ich um 8 Uhr bei der Tagesmutter gelassen, er bekommt dort Frühstück. Ich bin zum Bus gehetzt und pünktlich sogar vor 8:30 in der Arbeit angekommen. Mit nassen Füßen und verschwitzt – ich mag schwüles Wetter nicht und seit der Schwangerschaft neige ich vermehrt zum (geruchlosen) Schwitzen, besonders im Gesicht…

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4) 11:30 Dienstschluss. Ich eile zum Bus, der mich zur Tagesmutter bringt und hole den Bub ein paar Minuten nach 12 Uhr bei ihr ab. Heute hatte er es besonders lustig dort, es gab eine Geburtstagsfeier für eines der Kinder mit Pommes und Muffins. Nach Hause dauert es zu Fuß keine 10 Minuten. Den Weg bringen wir stillend in der Trage hinter uns. Ist man ab dem 2ten Geburtstag vom Kind eigentlich offiziell Langzeitstillmama? 

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5) Das Kind hält Mittagsschlaf, mir ist zu heiß für richtiges Essen und begnüge mich darum mit ein paar Früchten aus dem Kühlschrank. Nebenbei sortiere ich Kleidung vom Vorjahr, die ich verkaufen möchte. Wozu sind Mittagspausen sonst da 😉

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6) Meine Mutter ist zu Besuch bei ihrer Schwester und diese wohnt gleich in der Nähe des besten Eissalons in Wien: Veganista Ice Cream – wie der Name schon sagt, ein rein veganes Eislokal. Wir holen uns ein Eis (Strawberry Field Forever [Erdbeereis mit Schoko-Cookie-Stücken) für mich und Erdbeer-Agave für den Bub) und besuchen dann Tante und Mama. 

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7) Bei meiner Tante im Innenhof gibt es einen kleinen eingezäunten Bereich für die Bewohner und dank einiger Kinder die dort wohnen (u.a. meine 4-Jährige Groß-Groß-Cousine) gibt es einiges zum Spielen. Das Kind ist für Stunden damit beschäftigt und ich kann in Ruhe plaudern.

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8) Das nächste Sommergewitter. Dieses Mal werden wir ein bisschen nass, aber zum Glück ist es ja warm. Ich mag Sommerregen!

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9) Meine Tante wohnt auch gleich neben dem Veganz in Wien und so eilen das Kind und ich durch den Regen hin und holen ein paar Kleinigkeiten u.a. veganes Sushi von Pirata für mich und vegane Schoko-Bananen-Milch mit Dattelsüße für’s Kind. Den Grund, warum ich ursprünglich hinein wollte, vergesse ich natürlich. Müssen die Flohsamenschalen halt ein anderes Mal mit.

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10) Wir kommen spät heim, ca. 18:30. Der Magen knurrt, ich verdrücke das Sushi und fange dann an zu kochen. Kind füttert währenddessen Trockenfrüchte und hilft mir später beim Abwaschen. 

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11) Essen ist fertig! Es gibt vegane Hirse-Zucchini-Laibchen (eine Abwandlung meines Rezeptes hier), Gurke und Kartoffeln dazu. Das Kind isst nur die Hälfte des Laibchen und wird dann quengelig. 

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12) 20:30 Das Kind schläft und ich schaue noch 1 Folge Orange is the new Black auf Netflix und hebe mir das Chaos in der Küche für meinen freien Tag auf. Der Mann kommt erst nach 22 Uhr heim. Kurz nach Mitternacht gehen wir beide schlafen. 

 

Und das tue ich jetzt auch! 00:19 es ist wirklich Zeit fürs Bett für arbeitende Menschen wie mich 😀 Vielleicht schaffe ich es mal, einen 12von12 Beitrag auch wirklich am 12. des Monats zu posten. Wie machen das nur die anderen Momblogger immer??

Hab es schön!

Angie

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