Persönliches

Ein langes Wochenende in Bildern – KW 17

4. Mai 2017

Dank Feiertag eine lange Ausgabe vom Wochenende in Bildern, das wie immer bei Geborgen Wachsen gesammelt wird. 

Samstag

Wir starten ins Wochenende mit dem Besuch eines Kinderkonzerts. Dafür wird das Frühstück eingepackt und mitgenommen. Der Papa bleibt daheim, Bub und ich treffen uns mit seiner Freundin und deren Mama zum Konzert. 

Dort wird erstmal eine Krone gebastelt und anschließend der klassischen Aufführung vom Kaiser und seinen neuen Kleidern gelauscht. Unsere Kinder können das Ende kaum erwarten…wir hätten wohl nicht die Aussicht auf Eis danach stellen sollen 😉 

Gestärkt durch das mitgenommene Frühstück und ein Eis geht’s zu einem uns unbekannten Spielplatz der uns die nächsten 3 Stunden beschäftigt. Der Papa holt uns dann vom anderen Ende von Wien ab, der Sohn schläft erschöpft im Auto ein.

Am Nachmittag wird noch schnell der Wocheneinkauf erledigt und dann lasse ich die beiden Männer allein zu Hause und treffe mich mit einer Freundin zum Essen und Kino. 

Es gab vegane Maniokkringel auf Kartoffelgröstel (nicht so gut) und vegane Apfelknöderl (ausgezeichnet) im Vegana Indiana und danach einen Besuch im Schloß vom Biest und seiner Schönen. Ganz nett der Film, aber fast ein bisschen zu viel animiert. 

Der Sohn geht ja ohne mich nicht schlafen und hält es bis fast 23 Uhr aus, bevor er dann doch in Papa’s Armen wegpennt. Ich übernehme ihn und leg mich mit ihm schlafen. 

Sonntag (oder wie ich ihn gern nenne: „Das Kind isst heute nur Süßigkeiten bei der Oma“-Tag)

Es wird ausgiebig und vegan gefrühstückt. Nur das Kind mag mal wieder nicht so recht. Aber gut, wer vor den Eltern aufsteht und heimlich Eis isst in aller Früh, hat wohl einfach keinen Hunger 😀 

Mit vollem Magen geht’s für mich auf eine längst überfällige Laufrunde – in wenigen Wochen ist Frauenlauf und ich bin in echt schlechter Verfassung (und schieb es mal einfach auf’s Frühstück 😉 ) 

Der Mann putzt in der Zwischenzeit die Fenster und der Sohn spielt im Innenhof mit Autos und beobachtet Ameisen. 

Mittags besuchen wir wie fast jedes Wochenende die Oma (meine Schwiegermutter). Heute sind auch mein Schwager, seine Freundin, die 3-Jährige Tochter und der 13-Jährige Sohn zu Besuch. Nach dem Mittagessen (es gab Hirselaibchen, Reis und Salate) verschwindet der Papa zum Fußball, die Schwägerin schläft im Garten, der Schwager im Bett und die Schwiegermutter verzieht sich zu den Nachbarn. Ungefragt bin ich plötzlich allein für 3 Kinder verantwortlich und hab alle Hände voll zu tun, die Meute bei Laune zu halten oder eher davon abzuhalten sich gröber zu verletzen. 

Nachdem der Rest der Familie sich wieder präsent zeigt, verschwinde ich kurz im Garten und fotografiere 2 Rezepte für meinen Foodblog. Währenddessen treibt die Oma erfolgreich den Zuckerpegel der Kinder nach oben – da kann man reden was man will, die Kinder werden vollgestopft und freuen sich natürlich darüber. 

Abends geht es wieder heim nach Wien. Der Sohn schläft im Auto ein, wacht daheim zum Umziehen auf und findet dann über 1 Stunde nicht mehr richtig in den Schlaf. Ich bleibe lieben bei ihm und höre ein bisschen Musik über Kopfhöhrer und schlafe auch bald ein. 

Montag (Feiertag)

Zum Frühstück wünscht sich der Bub vegane Apfelpankes (nach diesem Rezept). Ich hab bloß vergessen sie zu fotografieren. Den Vormittag verbringe ich mit Wohnung putzen, die Männer schauen fern und spielen. 

Mittags lädt uns der Papa zum Essen ins vegane Burger Lokal Swing Kitchen ein. Dort muss ich als Nachtisch natürlich den neuen Eisburger probieren – schmeckt fantastisch! Danach fahren wir auf Grund eines weniger schönen Anlass in Elternhaus der Schwiegermutter oder besser gesagt, in den Garten vom Haus – unsere Katze beerdigen, die im Alter von 14 Jahren auf Grund eines Tumors im Kiefer eingeschläfert werden musste. 

Zuvor genießen wir aber noch ein bisschen das schöne Wetter. 

Ich stöbere im Pflanzenbestimmungsbuch meiner Schwiegermutter, die auch vorbei gekommen ist. 

Und bastle eine Blumenkette, die der Sohn aber so gar nicht zu schätzen weiß 😀

Lieber mag er Ganzkörpersandspielen am Spielplatz, zu dem wir spaziert sind. 

Länger lässt es sich nun nicht mehr hinauszögern: das Grab wird geschaufelt und Katze Melek beerdigt. Der Sohn nimmt es mit seinen noch nicht ganz 3 Jahren sehr gelassen und ich bin froh darüber, nur meine Tränen trocknen zu müssen. 

Wieder in Wien essen wir die Reste vom bestellten indischen Essen von Freitag, sehen etwas fern und das Kind und ich gehen recht bald ins Bett. Ich lausche wieder lange Musik neben meinem schlafenden Kind, übe mich im Nichtstun und ignoriere all die liegen gebliebene Arbeit, die auf mich wartet. Nach so einer Woche, muss das einfach sein.

Hab es schön!

Angie

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2 Kommentare

  • Antworten Stefanie 5. Mai 2017 at 10:59

    das tut mir leid mit eurer katze! das ist immer traurig, besonders für die kleinen. trotzdem allesamt super schöne bilder 🙂

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