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{Anzeige} Die Geschichte einer Freundschaft: Patenkind Billy – World Vision

16. Mai 2017

Jeden Tag treffe ich Entscheidungen, die sich nicht nur auf mein Leben auswirken sondern auf die ganze Welt. Welche Kleidung und welche Lebensmittel ich konsumiere, bei welcher Bank mein Geld liegt, für wen ich arbeite, welche Firmen ich unterstütze. Nein, es gelingt mir nicht jeden Tag gute Entscheidungen zu treffen. Und nicht jeden Tag denke ich daran, welche Auswirkungen mein Handeln hat. Oft liegt das an meiner Bequemlichkeit und weil der Gedanke, dass meine Entscheidung, zb. nicht faire Schokolade zu kaufen, Jemanden in einem mir fremden Land das Leben nicht besser macht, schlicht zu abstrakt ist. Ich wollte ein Gesicht für diese Person. Ein Namen. Ich wollte ein Patenkind, über dessen Leben ich informiert werde und das sich so gänzlich von meinem unterscheidet.

Meine Patenschaft bei World Vision

So kam ich zu Basti (so nennt ihn mein Sohn). Basti ist 8 Jahre alt, lebt in Peru und ist seit einem halben Jahr mein Patenkind über World Vision. Wir haben am selben Tag Geburtstag – so „suchte“ ich ihn aus. In seinem bisher einzigen Brief schrieb er mir, dass er gerne spielt und seine Eltern und die anderen Dorfbewohner gerade mit der Kartoffelernte beschäftigt seien. Dabei war auch eine Zeichnung. Mich hat das sehr gefreut und ich schäme mich, dass ich erste jetzt dazu komme, ihm zu antworten und ein paar kleine Geschenke mitzuschicken. Denn auch das ist bei einer Patenschaft über World Vision möglich. Sogar Besuche können organisiert werden. So weit bin ich noch lange nicht und ich weiß nicht, wie sich meine Patenschaft mit Basti entwickeln und ob das je denkbar sein wird. Aber allein die Möglichkeit zu haben ist wunderbar.

Wie aus einer Patenschaft eine Freundschaft wurde – Billy und Urs

Ein schönes Beispiel für eine Patenschaft ist die Geschichte von Billy aus Simbabwe und Urs aus Hamburg. 2016 besuchte Urs sein Patenkind und berichtet in diesem Video davon:

Urs ist begeistert wie herzlich er von der Familie empfangen wurde und wie wenig Berührungsängste vorhanden waren. 

„Urs fühlt sich schon an wie ein Familienmitglied. Das letzte Mal als er hier war, hatten wir eine tolle Zeit zusammen und wir haben seinen Besuch sehr genossen. Es ist etwas Besonderes,, dass jemand den ganzen Weg von Deutschland zu uns kommt, nur um Zeit mit uns zu verbringen. Es ist eine ganz besondere Verbindung, die wir zu ihm aufgebaut haben.“ – Simbara, Billys Vater

Auch sieht Urs welchen Fortschritt Billy’s Dorf gemacht hat, dank der Hilfe von World Vision und den Paten. Feste Häuser, Trinkbrunnen und Bildung – Hilfe zur Selbsthilfe. 

„Ich habe gesehen, was mit den Spenden über World Vision gemacht wird und weiß, dass dort einfach ein enormer Handlungsbedarf besteht. Das ist echt eine gute Sache, da sollte jeder mitmachen.“ – Urs, Pate

 World Vision ist bemüht langfristige Hilfe zu leisten. Zum Beispiel mit Projekten, die den Dorfbewohnern helfen sich selbst zu versorgen. So wie dieses Gemeinschaftsprojekt gegen den Hunger: 

Die ganze Geschichte von Billy und Urs kannst du auch hier nachlesen: 

Die Geschichte einer Freundschaft: Patenkind Billy - World Vision Meine Erfahrung mit World Vision 

Falls du darüber nachdenkst eine Patenschaft abzuschließen, möchte ich dir ein paar meiner Eindrücke dalassen. Die Entscheidung ist eine langfristige und sollte nicht spontan und unüberlegt getroffen werde. Ich würde es wohl nie übers Herz bringen meinem Patenkind zu kündigen. 

Der Abschluss der Patenschaft war sehr einfach. Ich habe mir ein Kind „ausgesucht“, du kannst zb. nach Geschlecht, Land oder Geburtsdatum suchen und dann eine Wahl treffen. Du findest zu jedem Projekt viele Informationen, die dir dabei helfen zu entscheiden, ob das das richtige für dich ist. Die Zahlung für die Patenschaft erfolgt monatlich via Bankeinzug und du kannst dich für Beiträge über € 30, € 40, € 50 oder einem eigenen Betrag entscheiden. Nachdem du die Patenschaft online abgeschlossen hast, bekommst du ein Mail mit deinen hinterlegten Daten und ein paar Tage danach erreicht dich die Patenschaftsmappe mit einem Foto und Informationen zu deinem Patenkind. Darin findest du auch Adressaufkleber und Informationen wie man am Besten Kontakt aufnimmt. Nach etwa 2 Monaten kannst du mit dem ersten Brief deines Kindes rechnen – ein berührender Moment! 

Mein erster Brief mit ein paar nützlichen Geschenken an Basti geht diese Woche auf die lange Reise nach Peru – ich hoffe, er freut sich! Ich tue es bereits jetzt. 

Hab es schön!

Angie

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