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{Mampfred} 23 Monate Update – kurz vor 2

13. Mai 2016

WIe ein Boomerang, komm ich immer wieder bei dir an

Mit einem neuen Kind-Update melde ich mich aus der Versenkung zurück. Mein Foodblog hat ihn letzter Zeit meine ganze Aufmerksam gebraucht (sieht man vielleicht gar nicht, aber im Hintergrund tat und tut sich viel) und auch sonst war ich viel beschäftigt und unterwegs. Dabei gibt es so viel zu erzählen! Mampfred ist nun seit März bei der Tagesmutter eingewöhnt und ich habe nur noch ein paar Wochen bis ich wieder in Teilzeit arbeiten gehen werde. Die to-do-Liste für diesen Blog ist auch nicht kleiner geworden und ich werde bald ein paar neue Artikel veröffentlichen. Eine Geburtstagswunschliste zum Beispiel. Oja, das Kind ist tatsächlich bald 2 und das werde ich auch am Blog feiern (ich sollte mich sputen, denn weder für off noch online Party gibt es auch nur annähernd sowas wie einen Plan).

Aber genug vom Bloggen, hin zum Kind: 

Pusteblume

23 Monate Kind sein

Gewicht und Größe: langsam zu schwer zum Tragen, aber noch zu klein zum Türen-selbst-aufmachen

Kleidergröße: 92, bei manchen Sachen 86

Schuhgröße: 24

Lieblingsbeschäftigung: Immer noch stehen Fernseher und Youtube schauen hoch im Kurs; Pickerl (Sticker) auf die Möbel kleben; Dinge umschütten und sortieren; Malen, Kneten, rumalbern, tanzen, helfen, am Spielplatz gehen, Zug schauen.

Das wird gar nicht gemocht: Baden – was absolut meine Schuld ist, weil mir das Badewasser mal unbemerkt sehr heiß geworden ist. Er hat sich zwar nicht verbrannt, aber sehr erschreckt, was zur Folge hat, dass ich bloß in die Nähe des Badewannenwasserhahnes zu kommen brauche und er laut los brüllt. 

Essen: bei mir meistens vegan, unterwegs und bei der Tagesmutter auch mal vegetarisch. Seit ein Backenzahn letzte Woche durchgekommen ist, isst er wieder besser und mehr. Favoriten: Heidelbeeren, getrocknete Apfelringe, Eis, Gummi, Schokolade, Nudeln ohne Alles, Reis, Gurke, Kartoffeln, Sojajogurt, Kakao, Räuchertofu, Rosinen, Suppe mit Backerbsen (gibt es vegan von Rapunzel). Gestillt wird aber auch noch immer gerne und oft – zu oft manchmal…

Lieblingsworte und Sätze: Lukofon (Luftballon – mein persönlicher Favorit); Fluchaz (Flugzeug); Lublasen (Seifenblasen); „Mama, (was) war das?“ – wenn er etwas gehört hat, aber es nicht zuordnen kann; Meins!; Lieblingskonversation jedes Mal, wenn ich ihn bei der Tagesmutter abhole: Bub: „Mama, wo is’a Trage? (um ihn stillend darin heimzutragen)“, „Mama, Mütze?“ Ich: „Ich hab keine Mütze“ Bub: „Mama viele Haage (Haare)!“ Ich: „Genau, ich hab viele Haare und darum trag ich keine Mütze“.  Es ist sooo niedlich, aber dazu muss man es gehört haben. 

Lieblingsspielsachen: Siehe Foto unten.

Auto Liebe

23 Monate Eltern sein

Neue Erkenntnisse: ich vermisse mein Baby gar nicht so sehr, wenn er bei der Tagesmutter ist und ich vertraue ihr so sehr, dass ich mir auch keine Sorgen um ihn mache. Da hatte ich eigentlich erwartet, dass mir das mehr Probleme bereiten wird – aber alles ganz entspannt. Ab und zu fühle ich mich schlecht, dass ich mein Kind nicht vermisse, aber hey, ganz ehrlich, es sind nur knapp 4 Stunden, die ich ihn nicht bei mir habe, die Zeit vergeht so schnell!  

Dafür fehlt die Zeit: öhm, da sollte ich nun eigentlich ganz still sein, immerhin habe ich von Montag bis Freitag täglich 3,5 Stunden vormittags Zeit für mich, aber irgendwie geht sich trotzdem nichts aus…das kann ja heiter werden, wenn ich Ende Juni vormittags wieder arbeite.

Nächte/Schlaf: Seit er zur Tagesmutter geht, haben wir einen ziemlich geregelten Tagesablauf und das tut auch dem Schlaf gut. 7 Uhr Tagwache, 12:30 Mittagsschlaf für eine halbe bis 2,5 Stunden und abends ab 19/20 Uhr schläft er auch schon und das ziemlich gut. Klar, schlechte Nächte gibt es immer wieder mal (erst neulich als ein Backenzahn durchgekommen ist), aber in der Regel schlafen wir gut und mit 1-2 Stillpausen. 

Darauf freuen wir uns: auf den Geburtstag natürlich. Wie unfassbar, dass er schon 2 wird! Bis dahin muss ich noch an der Geburtstagswunschliste und den Partyvorbereitungen arbeiten. Ich bin seltsamerweise gar nicht sonderlich motiviert, beim ersten Geburtstag war ich viel euphorischer, jetzt schwingt mehr Sentimentalität mit. Wohl auch weil meine Karenz zu Ende geht (auch wenn sich eigentlich nicht viel dadurch ändert, die Vormittage verbringen der Sohn und ich nun ja schon ein paar Wochen nicht mehr zusammen und so wird es auch bleiben, wenn ich arbeiten gehe). 

Ostern in Bildern

 

Darüber haben wir uns gefreut/das haben wir erlebt: da war einiges, immerhin ist das letzte Update gut 3 Monate her. Ostern war und da gab es reichlich Geschenke (fast mehr als zu Weihnachten – welch Wahnsinn!) und Unmengen an Süßigkeiten und Eiern. Ostern ist vegan nochmal ein Stück schwerer als Weihnachten. Mampfred hat fleißig Eier in Omas Garten gesucht, aber keine gegessen. Die mag er nicht mal kosten, genauso wenig wie Fleisch, Wurst oder Käse (er dürfte – aber dazu mal mehr in einem eigenen Artikel). Mein zweiter Muttertag war erst vor Kurzem und den haben wir ohne Papa (weil krank) in Schönbrunn picknickend verbracht. Ein Geschenk habe ich auch bekommen, einen bemalten Teelichthalter aus Salzteig, den der Bub bei der Tagesmutter gebastelt hat – daran muss ich mich erst gewöhnen, also an „hübsche“ Geschenke, die man aufheben sollte. Ich freu mich total darüber, aber wohin mit all den Sachen auf Dauer? 

 

Blümchen

Wir haben viel Zeit mit Mampfred’s Freundin und ihrer Mama verbracht, neue Spielplätze entdeckt und viel Sonne getankt und Natur genossen. 

Und dann war da eben noch die Zeit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter. Aber das sprengt den Rahmen dieses Posts. An anderer Stelle dazu mehr, da verrate ich dir dann, ob ich auch der Meinung bin, dass bedürfnisorientierte Erziehung und Fremdbetreuung (unter 3) nicht zusammenpassen, wie es bei uns gelaufen ist und warum die Tagesmutter ein Glücksgriff war. 

Bis dahin, hab es schön!

Angie

PS: Beim Schreiben und Vorbereiten des Posts habe ich mir wieder gedacht, wie schade es eigentlich ist, dass ich von den tausenden Fotos, die ich von meinem Sohn habe, so wenige herzeigen kann und immer drauf bedacht sein muss, sein Gesicht nicht ganz zu zeigen. Ein Jammer, diese Prinzipien! 

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